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      D r .  B u r k h a r d  T a m m

      Fachanwalt für Medizinrecht und Fachanwalt für Versicherungsrecht in Würzburg -

Berufsunfähigkeit und Berufsunfähigkeitsversicherung

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Der Verlust der eigenen Arbeitskraft, und sei er auch nur vorübergehend, wiegt schwer. Der Eintritt einer Berufsunfähigkeit bedroht in aller Regel erheblich die finanzielle Existenz. Seit langem ist Dr. Tamm daher im Versicherungsrecht spezialisiert im Bereich Berufsunfähigkeit und Berufsunfähigkeitsversicherung tätig und berät nicht nur in Würzburg, sondern bundesweit Mandanten von der Antragsstellung bis zur gerichtlichen Durchsetzung von Rentenansprüchen. Dabei haben die langjährigen Erfahrungen der Kanzlei deutlich gezeigt, dass die ohne fachkundige Unterstützung gestellten Anträge von Versicherten regelmäßig Unzulänglichkeiten aufweisen, die die erfolgreiche Durchsetzung von Rentenansprüchen wegen Berufsunfähigkeit gefährden. Diese Erfahrungen der Kanzlei werden bestätigt durch Feststellungen, die im Rahmen einer Anhörung im Bundesjustizministerium zum Thema "Regulierungspraxis in der Versicherungswirtschaft" am 3.9.2013 getroffen wurden.

Danach scheuen Versicherte oft davor zurück, ihre Ansprüche mithilfe eines Rechtsanwalts durchzusetzen und akzeptieren die Ablehnung von Leistungen oder bescheiden sich mit weniger als ihnen eigentlich zustehen würde. Besondere Probleme bestehen dabei im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung, denn ohne fachkundige Beratung sei es einem Betroffenen oft schon nicht möglich, seinen Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente in richtiger Weise anzumelden, so dass Ansprüche bereits deshalb scheitern können.

Angesichts der existenziellen Bedeutung der Rentenleistungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung erscheinen diese Feststellungen sehr bedenklich. Anwaltlichen Rat in Anspruch zu nehmen empfiehlt sich insbesondere auch dann, wenn der Betroffene noch Krankentagtagegeld aus einer Krankentagegeldversicherung bezieht oder wenn bei Vorliegen einer Berufsunfähigkeit noch Ansprüche gegenüber der Deutschen Rentenversicherung oder einem berufsständischen Versorgungswerk (z.B. Ärzteversorgung, Apothekerversorgung, Versorgung der Steuerberater und Rechtsanwälte) in Betracht kommen. Gerade solche Fallgestaltungen erfordern ein gut überlegtes, koordiniertes Vorgehen, damit Ansprüche nicht leichtfertig gefährdet werden. Wurde die Berufsunfähigkeit durch einen Unfall verursacht, sind ggf. noch zusätzliche Ansprüche auf eine Unfallrente aus einer Unfallversicherung oder aber Schadensersatzansprüche gegen den Unfallverursacher geltend zu machen.

Die Zunahme psychischer Erkrankungen als Ursache einer Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung ist in unserer täglichen Praxis deutlich zu erkennen. Gehäuft geht es bei der Antragstellung um Krankheitsbilder wie Burn-Out, chronische Erschöpfung, CFS und Depressionen. Nicht selten kommen die Betroffenen dabei aus einem Berufsbereich, in dem das Risiko, an Burn-Out oder Depressionen zu erkranken, bekanntermaßen besonders hoch ist (u.a. Pflegekräfte, Ärzte, Sozialarbeiter, Polizeibeamte, Manager und Führungskräfte).

Die Geltendmachung von Rentenansprüchen wegen Berufsunfähigkeit sollte möglichst frühzeitig in fachkundige Hände gelegt werden. Die Betrauung nur eines Versicherungsmaklers des eigenen Vertrauens sollte dabei gut überlegt werden, da ohne juristische Fachkenntnisse die Tragweite der empfohlenen Schritte kaum erkannt werden dürfte. Wie das Medizinrecht, so ist auch das Versicherungsrecht eine sehr komplexe Materie, insbesondere nach Inkrafttreten des neuen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) im Jahr 2008. Viele Fragen sind noch ungeklärt und umso wichtiger ist es, sich mit seinem Anliegen frühzeitig an einen spezialisierten Rechtsanwalt zu wenden, anstatt an einen solchen, der nur gelegentlich mit dem Versicherungsrecht, insbesondere dem Recht der Berufsunfähigkeit, zu tun hat.

 

Lesen Sie hierzu auch das Interview der Zeitung Prima Sonntag (Ausgabe vom 29.09.2013) mit Dr. Tamm:

“Ohne Hilfe scheitern viele schon beim Antrag”

 

Auch wir können sicherlich keine Wunder vollbringen. Aber als Beispiele dafür, wie sehr es sich lohnen kann, uns bereits frühzeitig, schon im Zusammenhang mit der Antragstellung, zu beauftragen, die folgenden aktuellen Referenzen:

 

gegen Heidelberger Lebensversicherung:

Entsprechend dem Auftrag des Mandanten bereitete RA Dr. Tamm dessen Rentenantrag an die Berufsunfähigkeitsversicherung vor und reichte ihn dort ein. Nach nur 5 Monaten gab die Versicherung ein uneingeschränktes Anerkenntnis ab und zahlt Berufsunfähigkeitsrente.

gegen Versicherungskammer Bayern:

Die Berufsunfähigkeitsversicherung des Mandanten stellte die Rentenleistungen wegen Berufsunfähigkeit mit der Begründung ein, der Mandant übe mittlerweile eine andere berufliche Tätigkeit aus, die seiner bisherigen Lebensstellung entspricht, sodass eine Berufsunfähigkeit nicht mehr vorläge. Dr. Tamm widersprach dem und machte geltend, dass kein ordnungsgemäßes Nachprüfungsverfahren durchgeführt worden sei. Daraufhin teilte die Versicherung nur 3 Wochen später mit, dass sie die Zahlung von Rentenleistungen wieder aufnimmt und an ihrer Einstellungsentscheidung nicht mehr weiter festhält. Neben dem Arbeitsentgelt aus seiner beruflichen Tätigkeit bezieht der Mandant nun weiterhin seine Berufsunfähigkeitsrente.

gegen Aachen Münchener:

Auch bei diesem Mandat bereitete Dr. Tamm den Antrag des Mandanten zur Einreichung bei seiner Berufsunfähigkeitsversicherung sorgfältig vor. Geltend gemacht wurde eine Berufsunfähigkeit wegen Burn-Out und einem Chronic Fatigue Syndrome. Nur 2 Wochen nach Antragsstellung gab die Versicherung ein uneingeschränktes Anerkenntnis ab und zahlte rückwirkend für die Zeit ab Beginn der Berufsunfähigkeit über 50.000,00 € Rente nach sowie künftig weiterhin rund 2.000,00 € an monatlicher Rente. Ein gerichtliches Verfahren zur Durchsetzung der Rentenansprüche hätte mit Kosten von rund 10.000,00 € zu Buche geschlagen.

gegen Aachen Münchener:

Auch hier beriet Dr. Tamm den Mandanten hinsichtlich einer korrekten Antragsstellung und überprüfte den Antrag vor Einreichung bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Geltend gemacht wurde eine Berufsunfähigkeit wegen mehrerer Bandscheibenvorfälle. Die Überprüfung ergab, dass sich aus dem ausgefüllten Auskunftsbogen der Krankenkasse für die Berufsunfähigkeitsversicherung die Verletzung einer vorvertraglichen Anzeigepflicht ergeben hätte. Dr. Tamm riet dem Mandanten, die Auskunft der Krankenkasse noch einmal auf Richtigkeit überprüfen zu lassen. Es ergab sich, dass der Krankenkasse lediglich ein Schreibfehler unterlaufen war, der aber wahrscheinlich ohne vorherige Korrektur dazu geführt hätte, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung den Vertrag wegen arglistiger Täuschung angefochten hätte, was die Antragsbearbeitung wesentlich verzögert hätte. Dem Mandanten war der Schreibfehler selbst nicht aufgefallen. Nur 3 Monate nach Antragstellung gab die Versicherung ein uneingeschränktes Anerkenntnis ab und zahlte für die Vergangenheit rund 38.000,00 € an Rente und überzahlten Beiträgen an den Mandanten.

gegen Volkswohlbund Versicherung:

Dr. Tamm bereitete für den Mandanten, der sich bereits während des Krankentagegeldbezuges an die Kanzlei wandte, den Antrag auf Rentenleistungen vor und reichte diesen bei der Versicherung ein. Geltend gemacht wurde eine Berufsunfähigkeit wegen Burn-Out und Depressionen. Bereits nach weniger als 2 Monaten gab die Versicherung ein uneingeschränktes Anerkenntnis ab und zahlte für die Vergangenheit rund 43.000,00 € an Rente und überzahlten Versicherungsbeiträgen an den Mandanten.

gegen Volkswohlbund Versicherung:

Auch in diesem weiteren Fall gab die Versicherung nach sorgfältiger Vorbereitung und Einreichung des Rentenantrags durch Dr. Tamm innerhalb von rund 2 Monaten ein Anerkenntnis ab und zahlte für die Vergangenheit rund 5.000,00 € nach. Geltend gemacht wurde eine Berufsunfähigkeit wegen Burn-Out und Depressionen.

gegen ERGO:

Nach sorgfältiger Vorbereitung und Einreichung des Antrags durch die Kanzlei gab die Versicherung nur 3 Monate nach Einreichung des Antrags ein uneingeschränktes Anerkenntnis ab und zahlte für die Vergangenheit rund 10.000,00 € an Rente und überzahlten Beiträgen an den Mandanten. Zugrunde lag eine Berufsunfähigkeit wegen Burn-Out und Depressionen.

 

Weitere Informationen zum Thema Berufsunfähigkeit und Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten Sie hier:

 

Referenzen

 

Publikationen

 

 

 

 

 

 

 

 

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